Die Sonne begrüßte uns schon morgens! Die Idee, ein Picknick auf der Insel Djurgården mit quasi dem "englischen Garten Stockholms" zu machen, rückte in erreichbare Nähe.
Djurgården bietet außerdem den standigen Vergnügungspark Gröna Lund, das Freilichtmuseum Skansen und das fantastische Vasa Museum. Das hatten Markus und ich uns beim letzten Besuch angeschaut und waren begeistert. In Kurzform: die Vasa, ein 1628 fertiggestelltes Kriegsschiff, sollte der Stolz der schwedischen Marine werden. Bei der Jungfernfahrt sank die Vasa noch im Hafenbereich von Stockholm nach nur wenigen hundert Metern Fahrt. Später wurde festgestellt, daß der Rumpf nur wenige Zentimeter breiter hätte sein müssen, um die Vasa seetüchtig zu machen. Ende der 50iger Jahre fing man mit der Bergung an und setzte aus 13000 Einzelteilen das Schiff wieder zusammen. Heute kann man die Vasa zu 95% aus Originalteilen bestaunen. Dies ist im Grunde ja eine recht peinliche Episode der schwedischen Schiffsbaukunst. Daß man heute darüber lachen kann, zeigt ein kleines Computerspiel am Ausgang des Museums. Hier kann man selber seine Vasa konstruieren, beladen, bei mehr oder weniger Brise auf die Reise schicken und dann gespannt beobachten, ob sie sinkt....
Wir ließen die Vasa heute rechts liegen und fuhren mit der Straßenbahn noch ein paar Stationen weiter, in einen ruhigen Parkbereich, wo wir unsere Picknickdecke ausbreiten und Mittag essen konnten.
Nicht weit von uns tummelten sich andere Picknicker, die allerdings schon beim Dessert waren oder sich schlicht darauf beschränkt hatten. Aus einer Kühlbox wurde ein "Ben&Jerrie's" Eiscremebecher nach dem anderen hervorgeholt und man schleckte die kalten Köstlichkeiten aus zu Eisbechern umfunktionierten Muffin-Papierbackförmchen. Es kamen immer mehr Leute und eine Frau umkreiste die eisschleckende Gruppe mit ihrer professionell aussehenden Kamera.
Und das Beste: nach einer Weile kam sie auf uns zu und fragte, ob wir Lust auf Eis hätten! Quelle question!!! Luzis Augen strahlten und wir gesellten uns schnurstracks zu der Gruppe. Es stellte sich heraus, daß die Kameradame für besagten Eiscremehersteller arbeitet und sie gerade einen Event haben. Sie hatten jede Menge Eis übrig und brachten das nun unter die Leute, um es nicht wegwerfen zu müssen. Ja, da halfen wir doch gerne! Einige Kugeln New York Super Fudge humpsdiplumpsdi (der Name war noch irgendwie anders) und Peanut Buttercup fanden den Weg in unsere Mägen und sogar Ferdinand durfte mal schlecken. Ob er jetzt als B&J Werbemodel Karriere macht?
Unterdessen wurden nette Anekdoten erzählt, z.B. die, daß Ben (oder war es Jerry?) einen schlechten Geschmackssinn hat, weshalb in den meisten Sorten so große Schoko-, Nuss-, oder Keksstücke drin sind. weshalb er bei Er kostet und fordert meist "da muß mehr rein und größere Stücke, ich schmeck sonst nichts!".
Großartig auch diese Geschichte: auf das Wohlergehen der die Milch für das Eis produzierenden Kühe wird besonderer Wert gelegt. Sie bekommen regelmäßig Massagen mit speziellen Bürsten, die einerseits die Milchqualität positiv beeinflussen und gleichzeitig übermäßiges Pupsen verhindern sollen, um die Umwelt zu schonen. Na Mahlzeit!
Bestens gelaunt nach dieser überraschenden und netten Einladung spazierten wir durch Djurgården zurück, spitzten mal durch den Zaun nach Gröna Lund hinein und gaben uns schließlich das recht neue Abba Museum. Als wir uns mit der nicht ganz verständliche Regelung, daß weder im Andenkenshop noch im Museum Kinderwagen erlaubt sind, abgefunden und Ferdinand nebst der wichtigsten Utensilien ausgebaut hatten, ließen wir uns voll auf den Werbeslogan ein, den ich vorher auf einer Straßenbahn gelesen hatte: "Walk in and dance out". Witzig gemacht ist diese Hommage an die 4 Schweden, deren Musik wir auf dieser Reise schon mehr als einmal im Auto gespielt und lauthals mitgesungen haben. Auch für Luzia war es durchaus unterhaltsam, es gab interaktive Spiele, z.B. konnte man eine Choreographie zu einem Song tanzen und sich dabei filmen lassen. Der Clip ist im Internet abrufbar, auch noch wenn wir zu Hause sind...und nein, weder davon noch von meinem Vorsingen als fünftes Bandmitglied werde ich den Link unzensiert hier veröffentlichen!
Wir tanzten also wirklich aus dem Museum wieder raus und nahmen anschließend und als Abschluss u seres Stockholm Besuches das Wassertaxi zurück nach Södermalm und von dort den Zug nach Bredäng zum Campingplatz.
Servus Stockholm, ich komme sicher nochmal wieder!!!
Djurgården bietet außerdem den standigen Vergnügungspark Gröna Lund, das Freilichtmuseum Skansen und das fantastische Vasa Museum. Das hatten Markus und ich uns beim letzten Besuch angeschaut und waren begeistert. In Kurzform: die Vasa, ein 1628 fertiggestelltes Kriegsschiff, sollte der Stolz der schwedischen Marine werden. Bei der Jungfernfahrt sank die Vasa noch im Hafenbereich von Stockholm nach nur wenigen hundert Metern Fahrt. Später wurde festgestellt, daß der Rumpf nur wenige Zentimeter breiter hätte sein müssen, um die Vasa seetüchtig zu machen. Ende der 50iger Jahre fing man mit der Bergung an und setzte aus 13000 Einzelteilen das Schiff wieder zusammen. Heute kann man die Vasa zu 95% aus Originalteilen bestaunen. Dies ist im Grunde ja eine recht peinliche Episode der schwedischen Schiffsbaukunst. Daß man heute darüber lachen kann, zeigt ein kleines Computerspiel am Ausgang des Museums. Hier kann man selber seine Vasa konstruieren, beladen, bei mehr oder weniger Brise auf die Reise schicken und dann gespannt beobachten, ob sie sinkt....
Wir ließen die Vasa heute rechts liegen und fuhren mit der Straßenbahn noch ein paar Stationen weiter, in einen ruhigen Parkbereich, wo wir unsere Picknickdecke ausbreiten und Mittag essen konnten.
Nicht weit von uns tummelten sich andere Picknicker, die allerdings schon beim Dessert waren oder sich schlicht darauf beschränkt hatten. Aus einer Kühlbox wurde ein "Ben&Jerrie's" Eiscremebecher nach dem anderen hervorgeholt und man schleckte die kalten Köstlichkeiten aus zu Eisbechern umfunktionierten Muffin-Papierbackförmchen. Es kamen immer mehr Leute und eine Frau umkreiste die eisschleckende Gruppe mit ihrer professionell aussehenden Kamera.
Und das Beste: nach einer Weile kam sie auf uns zu und fragte, ob wir Lust auf Eis hätten! Quelle question!!! Luzis Augen strahlten und wir gesellten uns schnurstracks zu der Gruppe. Es stellte sich heraus, daß die Kameradame für besagten Eiscremehersteller arbeitet und sie gerade einen Event haben. Sie hatten jede Menge Eis übrig und brachten das nun unter die Leute, um es nicht wegwerfen zu müssen. Ja, da halfen wir doch gerne! Einige Kugeln New York Super Fudge humpsdiplumpsdi (der Name war noch irgendwie anders) und Peanut Buttercup fanden den Weg in unsere Mägen und sogar Ferdinand durfte mal schlecken. Ob er jetzt als B&J Werbemodel Karriere macht?
Unterdessen wurden nette Anekdoten erzählt, z.B. die, daß Ben (oder war es Jerry?) einen schlechten Geschmackssinn hat, weshalb in den meisten Sorten so große Schoko-, Nuss-, oder Keksstücke drin sind. weshalb er bei Er kostet und fordert meist "da muß mehr rein und größere Stücke, ich schmeck sonst nichts!".
Großartig auch diese Geschichte: auf das Wohlergehen der die Milch für das Eis produzierenden Kühe wird besonderer Wert gelegt. Sie bekommen regelmäßig Massagen mit speziellen Bürsten, die einerseits die Milchqualität positiv beeinflussen und gleichzeitig übermäßiges Pupsen verhindern sollen, um die Umwelt zu schonen. Na Mahlzeit!
Bestens gelaunt nach dieser überraschenden und netten Einladung spazierten wir durch Djurgården zurück, spitzten mal durch den Zaun nach Gröna Lund hinein und gaben uns schließlich das recht neue Abba Museum. Als wir uns mit der nicht ganz verständliche Regelung, daß weder im Andenkenshop noch im Museum Kinderwagen erlaubt sind, abgefunden und Ferdinand nebst der wichtigsten Utensilien ausgebaut hatten, ließen wir uns voll auf den Werbeslogan ein, den ich vorher auf einer Straßenbahn gelesen hatte: "Walk in and dance out". Witzig gemacht ist diese Hommage an die 4 Schweden, deren Musik wir auf dieser Reise schon mehr als einmal im Auto gespielt und lauthals mitgesungen haben. Auch für Luzia war es durchaus unterhaltsam, es gab interaktive Spiele, z.B. konnte man eine Choreographie zu einem Song tanzen und sich dabei filmen lassen. Der Clip ist im Internet abrufbar, auch noch wenn wir zu Hause sind...und nein, weder davon noch von meinem Vorsingen als fünftes Bandmitglied werde ich den Link unzensiert hier veröffentlichen!
Wir tanzten also wirklich aus dem Museum wieder raus und nahmen anschließend und als Abschluss u seres Stockholm Besuches das Wassertaxi zurück nach Södermalm und von dort den Zug nach Bredäng zum Campingplatz.
Servus Stockholm, ich komme sicher nochmal wieder!!!
ups, beim Lesen hatte ich ein paar Déjà vus - Du hast den Text 3x reingestellt... ;-)
AntwortenLöschenBoah, bei "B&J bin ich ja neidisch geworden, New York Super Fudge Chunk ist auch meine Lieblingssorte!!!
Freu mich schon auf die Abba-Videos! ;-)
Ohhh, Dankeschön fürs Lektorieren, werd ich mal ändern!
AntwortenLöschen...hab gerade passend zu Eurer Abba-Tour die welterfolgreichste Band als Silberscheibe aufgelegt.
AntwortenLöschenDie ersten 20 Sekunden von Dame Dame Dame hören sich exakt an wie Confessions von Madonna, ist mir nie aufgefallen.
Hoffe, dass Ihr vier beim nächsten mal auch Live ! singt.
Gruss von Udo