So fleißig wie wir gestern waren, so faul waren wir heute. Wir verließen nicht einmal das Campingplatzgelände, meist spielte sich das Leben im Umkreis von 10m um den Wohnwagen herum ab. Mein kleines Vormittagsnickerchen wurde allerdings durch einen Anruf aus Schweden beendet. Vor ein paar Tagen hatten wir auf dem Weg von Vimmerby nach Tiveden in einem ICA Supermarkt unsere Vorräte aufgestockt und gleich dort ums Eck Mittagspause gemacht. Auf dem Parkplatz hatte direkt vor unserer Nase ein schon recht senil wirkender alter Mann ein anderes Fahrzeug angefahren, kurz gestoppt um dann noch einmal an dem anderen Wagen entlangzuschrammen. Er stieg aus, sah uns auch und daß wir ihn gesehen hatten und wartete zunächst. Vom Wohnwagen aus konnten wir ihn beobachten, wie er nach ca. 15 Min. weg fuhr. Ich hatte nicht gesehen, ob er eine Nachricht hinterlassen hat, hatte mir aber sein Kennzeichen notiert und gab einen Zettel mit der Info und meiner Telefonnummer im ICA ab. Tja, und die Halterin des geschädigten Wagens rief mich an. Sie wollte nochmal sicherstellen, ob ich wirklich ihr Auto gesehen hatte, aber es passte alles zusammen. Den alten Mann hatten sie schon identifiziert, anscheinend war es nicht das erste Mal, daß er dort einen Blechschaden verursacht hat. Sie freute sich jedenfalls und bedankte sich sehr herzlich.
Der Gipfel der Bequemlichkeit war, Ferdi in die Baumschaukel zu verfrachten und sich selber im Liegestuhl so davorzulümmeln, daß man ihn mit dem Fuß anschubsen konnte.
Immerhin Markus raffte sich auf und klebte Luzis Schuh, das hatte er zu Hause nicht mehr geschafft und im Urlaub hat man ja viel Zeit dazu. Hübsch von Wäscheklammern gehalten trocknete der vor sich hin.
Zum Mittagessen inhalierte die Familie mal eben ein Pfund Nudeln, wir müssen mengenmäßig tatsächlich bald aufstocken, denn der Zwerg futtert auch schon merklich mit.
Gerade noch rechtzeitig hüpften wir in den glasklaren See, denn am Horizont zog ein Gewitter auf. Grad daß das tägliche Eis noch verputzt werden konnte, dann gings auch schon los mit Windböen, Regen und Donner. Grad gemütlich ist es dann drinnen, ich kuschelte mit mal mehr mal weniger Kindern im Bett und kam tatsächlich auch mal dazu, ein Buch zu lesen. Improvisiertes Abendessen, sprich jeder bekam etwas wenn Hunger angemeldet wurde. Als die Kinder schliefen, schauten Markus und ich uns die bisherigen Urlaubsbilder an und zogen, als der Regen eine Pause machte, mit Babyphone und Rotwein bewaffnet nochmal los zum See. Für einen der dort gepriesenen spektakulären Sonnenuntergänge war es zu bewölkt, dennoch herrschte eine wunderbare, bläulich-dunkle Stimmung. Und das Babyphone gab auch Ruhe, der Empfang war nämlich ein paar Meter vorm See abgebrochen.
Der Gipfel der Bequemlichkeit war, Ferdi in die Baumschaukel zu verfrachten und sich selber im Liegestuhl so davorzulümmeln, daß man ihn mit dem Fuß anschubsen konnte.
Immerhin Markus raffte sich auf und klebte Luzis Schuh, das hatte er zu Hause nicht mehr geschafft und im Urlaub hat man ja viel Zeit dazu. Hübsch von Wäscheklammern gehalten trocknete der vor sich hin.
Zum Mittagessen inhalierte die Familie mal eben ein Pfund Nudeln, wir müssen mengenmäßig tatsächlich bald aufstocken, denn der Zwerg futtert auch schon merklich mit.
Gerade noch rechtzeitig hüpften wir in den glasklaren See, denn am Horizont zog ein Gewitter auf. Grad daß das tägliche Eis noch verputzt werden konnte, dann gings auch schon los mit Windböen, Regen und Donner. Grad gemütlich ist es dann drinnen, ich kuschelte mit mal mehr mal weniger Kindern im Bett und kam tatsächlich auch mal dazu, ein Buch zu lesen. Improvisiertes Abendessen, sprich jeder bekam etwas wenn Hunger angemeldet wurde. Als die Kinder schliefen, schauten Markus und ich uns die bisherigen Urlaubsbilder an und zogen, als der Regen eine Pause machte, mit Babyphone und Rotwein bewaffnet nochmal los zum See. Für einen der dort gepriesenen spektakulären Sonnenuntergänge war es zu bewölkt, dennoch herrschte eine wunderbare, bläulich-dunkle Stimmung. Und das Babyphone gab auch Ruhe, der Empfang war nämlich ein paar Meter vorm See abgebrochen.
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