| Eis fürs Bärchen |
Bis in den Nachmittag hinein machten wir heute einfach nichts! Die zu treffenden Entscheidungen beschränkten sich auf "bleib ich noch liegen oder steh ich auf", "gehst Du abwaschen oder ich?", "was und v.a. wann essen wir", "meinst wir könnten uns ein Eis holen?". Also durchaus anspruchsvoll und anstrengende Tätigkeiten.
Luzia traute sich morgens schon alleine auf den Spielplatz und es dauerte keine 5 Minuten, da hatte sie einen kleinen Verehrer, der ihr die nächste halbe Stunde nicht von der Seite wich. Ihr Kichern war bis zum Wohnwagen zu hören.
Zur Entspannung von dem ganzen Stress rangen wir uns am Nachmittag zu einer der von den Platzbetreibern, einem holländischen Paar, ausgewiesenen Wanderungen durch. Wir fingen mal mit der kürzesten Runde an und Luzia hatte viel Spaß daran, den richtigen Weg durch den Wald anhand an Bäumen angebrachter orangefarbener Bändchen zu finden. Da sie darauf bestanden hatte, ihren kleinen Regenschirm mitzunehmen, den sie nun lustig schwenkte, ging sie glatt als Reiseführerin durch.
Wunderschön war die Runde, ein dicht mit Blau- und Preiselbeeren bewachsenes Unterholz, viele Birken und Kiefern, zartlila blühende Erika, jede menge Moose und Flechten und dazu die Findlinge, die ich so liebe. Oft von Gletschern glattgeschliffene Felsen, die sich direkt aus Moos- und Flechtenteppichen erheben und auf denen manchmal sogar wieder kleine Kiefern Halt und Nahrung finden. Es ging auf und ab, einmal erreichten wir eine kleine Anhöhe von der aus wir den See durch die Bäume glitzern sahen. Wir waren völlig alleine auf der ganzen Runde, herrlich friedlich und ganz in unserem Tempo, das vor allem durch die reichlich vorhandenen Blaubeeren (bzw. Schwarzbeeren oder oberpfälzerisch "Hoiwa", wobei Markus sich nur ungern auf eine Schreibweise festlegen wollte, weil ma des ned schreibt) ziemlich gedrosselt wurde.
Nur einmal gab es eine Schrecksekunde, und das war, als Luzia über einen den Weg blockierenden Baumstamm kletterte und plötzlich aufschrie. "Waaa, da ist eine Trollzunge!" Sie hatte schon die ganze Zeit nach Trollen Ausschau gehalten, die sich in diesen Wäldern herumtreiben sollen und jetzt das. Tatsächlich quoll unter dem morschen Holz eine dicke rote Zunge hervor. Der arme Kerl muß vom Baum erschlagen worden sein!!!
Unsere Maus war von da an recht skeptisch gegenüber Baumstämmen, die es zu überklettern galt. "Keine Zunge" war stets der erleichterte Kommentar, sobald sie sich auf die andere Seite getraut und diese inspiziert hatte.
Wieder zurück machten wir uns noch ein Bild von der Lage am Badestrand, es war wieder recht windig, aber Markus hüpfte für eine schnelle Runde zur Badeinsel hinein.
Zum Abendessen gabs ne Brotzeit mit Salat, und wieder viel zu spät flogen die Kinder ins Bett. Ist halt einfach zu lange sonnig und hell. Aber wenn die Sonne mal verschwindet wird es recht schnell dunkel und dann auch klamm draußen, so daß man sich entweder wärmer anziehen muß oder halt doch das Wohnwageninnere aufsucht. Es dauert in der Regel dann auch nicht lange, bis vom Mann ein "Waaas??? So spät schon? Kein Wunder, daß ich so müde bin!" ertönt und auch er in der Koje verschwindet. Ich sitz manchmal noch ein bissl, schau mir Fotos an, lass den Tag Revue passieren und schreib Erlebnisse auf. Wenn ich schließlich auch ins Bett krabble, bietet sich mir gewöhnlich ein friedliches Bild au
Luzia traute sich morgens schon alleine auf den Spielplatz und es dauerte keine 5 Minuten, da hatte sie einen kleinen Verehrer, der ihr die nächste halbe Stunde nicht von der Seite wich. Ihr Kichern war bis zum Wohnwagen zu hören.
Zur Entspannung von dem ganzen Stress rangen wir uns am Nachmittag zu einer der von den Platzbetreibern, einem holländischen Paar, ausgewiesenen Wanderungen durch. Wir fingen mal mit der kürzesten Runde an und Luzia hatte viel Spaß daran, den richtigen Weg durch den Wald anhand an Bäumen angebrachter orangefarbener Bändchen zu finden. Da sie darauf bestanden hatte, ihren kleinen Regenschirm mitzunehmen, den sie nun lustig schwenkte, ging sie glatt als Reiseführerin durch.
Wunderschön war die Runde, ein dicht mit Blau- und Preiselbeeren bewachsenes Unterholz, viele Birken und Kiefern, zartlila blühende Erika, jede menge Moose und Flechten und dazu die Findlinge, die ich so liebe. Oft von Gletschern glattgeschliffene Felsen, die sich direkt aus Moos- und Flechtenteppichen erheben und auf denen manchmal sogar wieder kleine Kiefern Halt und Nahrung finden. Es ging auf und ab, einmal erreichten wir eine kleine Anhöhe von der aus wir den See durch die Bäume glitzern sahen. Wir waren völlig alleine auf der ganzen Runde, herrlich friedlich und ganz in unserem Tempo, das vor allem durch die reichlich vorhandenen Blaubeeren (bzw. Schwarzbeeren oder oberpfälzerisch "Hoiwa", wobei Markus sich nur ungern auf eine Schreibweise festlegen wollte, weil ma des ned schreibt) ziemlich gedrosselt wurde.
Nur einmal gab es eine Schrecksekunde, und das war, als Luzia über einen den Weg blockierenden Baumstamm kletterte und plötzlich aufschrie. "Waaa, da ist eine Trollzunge!" Sie hatte schon die ganze Zeit nach Trollen Ausschau gehalten, die sich in diesen Wäldern herumtreiben sollen und jetzt das. Tatsächlich quoll unter dem morschen Holz eine dicke rote Zunge hervor. Der arme Kerl muß vom Baum erschlagen worden sein!!!
| Die Trollzunge |
Wieder zurück machten wir uns noch ein Bild von der Lage am Badestrand, es war wieder recht windig, aber Markus hüpfte für eine schnelle Runde zur Badeinsel hinein.
Zum Abendessen gabs ne Brotzeit mit Salat, und wieder viel zu spät flogen die Kinder ins Bett. Ist halt einfach zu lange sonnig und hell. Aber wenn die Sonne mal verschwindet wird es recht schnell dunkel und dann auch klamm draußen, so daß man sich entweder wärmer anziehen muß oder halt doch das Wohnwageninnere aufsucht. Es dauert in der Regel dann auch nicht lange, bis vom Mann ein "Waaas??? So spät schon? Kein Wunder, daß ich so müde bin!" ertönt und auch er in der Koje verschwindet. Ich sitz manchmal noch ein bissl, schau mir Fotos an, lass den Tag Revue passieren und schreib Erlebnisse auf. Wenn ich schließlich auch ins Bett krabble, bietet sich mir gewöhnlich ein friedliches Bild au
s kreuz und quer liegenden Kindern und irgendwo dazwischen, aufgrund größerer Länge nach wie vor in korrekter Kopf-auf-Kopfkissen und Füße-Richtung-Tür Ausrichtung, Markus. Wie im Buch "Schlaf Schäfchen schlaf" rücke ich mir Ferdi etwas mehr nach links, Luzi etwas mehr nach rechts und kuschele mich dazu. Dann ist endlich Ruh.
die Bilder sehen super aus, ich mag die stelle "einen kleinen Verehrer" ;) einfach süßßßß
AntwortenLöschenlg aus München
Setara
Schön, dass Ihr Euch auch mal einen "faulen" Tag gönnt. Das mit der Trollzunge ist herrlich. :-)
AntwortenLöschen