Dienstag, 30. Juli 2013

Tag 9: Astrid Lindgren Welt

Regen, zum ersten Mal so richtig in diesem Urlaub. Immerhin war ich wieder einigermaßen auf den Beinen.  Luzi konnte nach wie vor nicht richtig laufen, wir waren aber recht sicher, daß sich das im Park schnell legen würde. Also wurden doch mal etwas wärmere Klamotten rausgekramt, Regenjacken übergeworfen, für Ferdi gabs das Verhüterli für den Kinderwagen und wir starteten den zweiten Versuch mit der Astrid Lindgren Welt.
Trotz nur 16ºC und Regen herrschte ordentlicher Andrang und wir ließen uns dann auch wenig stören von dem bissl Wasser. Als ich gerade Karlssons Häuschen auf dem Dach inspizierte und er unvermittelt hinter mir stand, mich anquatschte und umarmte, da war mir doch der Regen wurscht!
Markus fieberte eher der Begegnung mit der leibhaftigen Pippi entgegen. Als diese dann erfolgreich ihren Papa vor den Piraten gerettet hatte und auf der Hoppetosse den Jubel der Menge entgegennahm, war auch er glücklich.
Und unsere Kinder?
Ferdi ist noch nicht wirklich Zielgruppe (Kjartan hat uns bereits prophezeit, daß wir in 3-5 Jahren zurückkommen werden) und Luzi, tja Luzi litt doch noch recht unter ihrem schmerzenden Knie, vor allem wenn es ums Laufen oder andere eher unbequeme Dinge ging. Auf wundersame Weise schien der Schmerz zu verschwinden, sobald sie auf das riesige Bett aus der Geschichte von Nils Karlssons Däumling geklettert war und dort sogar herumhüpfte. Der Effekt war leider nicht nachhaltig.
Wir sahen auch Michel von Lönneberga, der hier Emil heißt,  bei einigen seiner Späße auf dem Hof Katthult zu, schlenderten durch die Krachmacherstraße und lugten in die Häuser von Lottas Familie und Tante Berg.
Alles dort ist sehr liebevoll im 60iger Jahre Stil gestaltet, z.B. auch eine nette Bäckerei, in der wir gegen Ende einkehrten und in der original alte Zeitschriften, Jukebox, Kinderwagen dekoriert und auch das Personal entsprechend ausstaffiert war.
Natürlich gab es auch Lädchen mit Merchandise zu sämtlichen Figuren aus Astrid Lindgrens Geschichten ... ich hätte Luzia in ein entzückendes Madita Kleidchen stecken können oder als kleine Ronja Räubertochter wieder aus dem Park mitnehmen können.  Das einzige, was ich suchte, war jedoch Lottas Teddy, der eigentlich ein Schweinchen ist. Dieses süße Plüschtier hat sie von ihrer Patentante Claudia geschenkt bekommen und es vor ein paar Wochen vermutlich zu Hause so gut versteckt,  daß es bisher niemand wieder gefunden hat. Im Park hatte ich es dann in einem Bücherregal entdeckt, allerdings war es das letzte Ausstellungsstück, es ist nachbestellt aber noch nicht geliefert.
So gab es dann nur eine Kleinigkeit, ein Pippi Malbuch.
Ach ja, und gegen Ende kam die Sonne raus!
Auf dem Heimweg jagten wir schnell noch Grillwürstel und ein paar Krabben und saßen abends tatsächlich noch schön draußen.





Die beste Übersetzung bisher :)


2 Kommentare:

  1. Wie schön, dass es Dir wieder besser geht. Der Tag im Astrid-Lindgren-Park hört sich gut an, das wäre auch was für mich gewesen! :-)

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  2. Natürlich war es kein Zufall, dass man mir schon zum 5.Geburtstag "Michel von Lönneberga" schenkte. Ich möchte behaupten, erst das Buch hat mich auf all die ...nun, sagen wir sonderbaren Ideen gebracht, die ich dann ausprobierte.
    Dazu später persönlich mehr.
    Und die buntgescheckten Pferde mag ich seit Pippi am allerliebsten, hab jetzt sogar Knapstrupper-Zucht in Bayern entdeckt.

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