Der Morgen graute, zumindest zunächst, ganz wie der Wetterbericht das vorgesehen hatte. Schon beim Frühstück kitzelten Luzi die ersten Sonnenstrahlen in den Augen, was bei dem eh schon knatschigen Kind nicht zur Verbesserung der Laune führte, erinnerte es sie doch daran, wie sie gestern ihre neue Sonnenbrille versehentlich unwiederbringlich aus dem Autofenster katapultiert hatte (sie wollte sie kühlen....).
Es blieb ein supersonniger Tag und wir schwangen uns auf die Räder. Ziel war Kåseberga und dort die alte Steinsetzung Ales Stenar. Ich war dort vor 10 Jahren mal von Ystad aus hingeradelt und dieser Ausflug ist mir bis heute als etwas ganz Besonderes im Gedächtnis. Oben auf der Anhöhe die großen Steine in Schiffsform gesetzt, rundherum Wiese bis zur steil abfallenden Sandklippe und dem Meer, ständiger leicht salzig feuchter Wind, der Effekt dieser Mischung auf mich ist klar: ich will bleiben!

Das zweite Mal war ich vor 9 Jahren mit einer Freundin dort und vor 7Jahren schließlich hatte ich schon einmal Markus dort hinauf geschleppt. Heute fand ich es einfach wunderschön, dass ich meinen beiden Kindern diesen Platz zeigen konnte.



Eine weitere Hauptattraktion bildeten dort heute jede Menge Paraglider, die zum Teil gewagt knapp an der Klippe entlangflogen, flotte Wendemanöver vollführten und wieder zurückkamen. Mal oberhalb von uns, mal auf Augenhöhe und mal eine Etage tiefer. Da waren Typen dabei, die derart knapp über den Boden flogen, dass sie mit ihrem Allerwertesten kurz aufkamen, ehe sie sich wieder in die Höhe schwangen. War toll zum Zusehen, ab und an wurde auch mal ein Hej oder Winken zwischen Piloten und uns Flugunfähigen ausgetauscht.
Irgendwann war noch bei jedem Besuch ein Abschied gekommen, heute fiel es mir recht leicht, bin ja bisher auch immer wieder zurückgekehrt.
Noch ein Eis am Hafen, dann wieder losgestrampelt. Mein Töchterchen auf dem Halbradl, das an meinem festgemacht wird, musste ich bisweilen recht intensiv anfeuern, damit sie auch ordentlich mitstrampelte. Ansonsten wurden die Anstiege mit dem zusätzlichen Gewicht doch anstrengend. Und die Kröte machte des öfteren Pause, wusste aber nicht, dass ich das Leerlaufgeräusch höre. Wir legten auf halbem Weg noch eine Kaffee- und Kuchenpause ein in einem zauberhaften Café mit verwinkeltem Haus und Garten, verteilt verschiedenste Sitzgruppen, kaum eine wie die andere. Drinnen Kuchenbuffett, man nimmt sich selbst, zahlt, nimmt noch Kaffee und Wasser mit free refill und sucht sich ein Plätzchen. Die Kinder waren super gelaunt, wir alberten herum und hatten einfach Spaß.
Schließlich lockte dann aber doch das Meer, es war wieder richtig heiß geworden. Wir hüpften ein bissl in den Wellen herum und Luzi hatte einen Riesenspass dabei, am Strand mit Markus rumzusausen, quietschend vor den Wellen wegzulaufen und im Sand zu buddeln. Ferdi genehmigte sich einen Drink und schlief dann in der Strandmuschel, so dass wir drei alle zusammen planschen konnten.

Im Nullkommanichts wars nach 18h und Zeit, den neuen Klappgrill einzuweihen. Würstel lagerten schon genug im Kühlschrank, dazu gabs Salat und Kartoffeln, dazu den herrlichen Blick auf die Klippe von Kåseberga und, mit Hilfe des Teleobjektivs bestätigt, die Steinsetzung.
Es blieb ein supersonniger Tag und wir schwangen uns auf die Räder. Ziel war Kåseberga und dort die alte Steinsetzung Ales Stenar. Ich war dort vor 10 Jahren mal von Ystad aus hingeradelt und dieser Ausflug ist mir bis heute als etwas ganz Besonderes im Gedächtnis. Oben auf der Anhöhe die großen Steine in Schiffsform gesetzt, rundherum Wiese bis zur steil abfallenden Sandklippe und dem Meer, ständiger leicht salzig feuchter Wind, der Effekt dieser Mischung auf mich ist klar: ich will bleiben!
Irgendwann war noch bei jedem Besuch ein Abschied gekommen, heute fiel es mir recht leicht, bin ja bisher auch immer wieder zurückgekehrt.
Noch ein Eis am Hafen, dann wieder losgestrampelt. Mein Töchterchen auf dem Halbradl, das an meinem festgemacht wird, musste ich bisweilen recht intensiv anfeuern, damit sie auch ordentlich mitstrampelte. Ansonsten wurden die Anstiege mit dem zusätzlichen Gewicht doch anstrengend. Und die Kröte machte des öfteren Pause, wusste aber nicht, dass ich das Leerlaufgeräusch höre. Wir legten auf halbem Weg noch eine Kaffee- und Kuchenpause ein in einem zauberhaften Café mit verwinkeltem Haus und Garten, verteilt verschiedenste Sitzgruppen, kaum eine wie die andere. Drinnen Kuchenbuffett, man nimmt sich selbst, zahlt, nimmt noch Kaffee und Wasser mit free refill und sucht sich ein Plätzchen. Die Kinder waren super gelaunt, wir alberten herum und hatten einfach Spaß.
Schließlich lockte dann aber doch das Meer, es war wieder richtig heiß geworden. Wir hüpften ein bissl in den Wellen herum und Luzi hatte einen Riesenspass dabei, am Strand mit Markus rumzusausen, quietschend vor den Wellen wegzulaufen und im Sand zu buddeln. Ferdi genehmigte sich einen Drink und schlief dann in der Strandmuschel, so dass wir drei alle zusammen planschen konnten.
Ales Stonehedge - nun, als mich vor vielen Jahren mein Weg nach Südengland führte, zu den weltberuehmten Steinen, war ich wenig beeindruckt.
AntwortenLöschenDa kann Ales Stenar aber locker mithalten, und es ist weder überfüllt mit Bussen voller Touris, noch regnet es.
Wohl auch beim 4.Besuch ... eine gute Wahl.
der Udo