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| Unser Bett - fast für alle lang genug |
Quickborn begrüßt uns mit einem sonnigen Morgen und wir brechen verglichen zu den vorherigen Tagen richtig zeitig auf: der Wohnwagen rollt kurz nach 9:00h aus dem gepflegten Rentnerviertel heraus und auf den Parkplatz des nächsten Aldi. DM gibt es erst wieder in Neumünster, mangels offensichticher Drogeriemarktalternative steuert Markus also wider besseren Wissens unser 12-Meter-Gespann in die Neumünsterer Innenstadt, schmeißt mich dort raus und patroulliert von da an regelmäßig dort vorbei, da an Anhalten dort nicht zu denken ist. Auf seiner vierten Runde komm ich endlich vom Shoppen wieder. Wir sind jetzt auch stolze Besitzer einer Wäscheleine, eines Plastik-Kaffeehandfilters sowie zweier Kaffeelöffel. Nicht dass wir zu Hause nicht mehr als genug davon haben, aber man kann schließlich nicht an alles denken, was auf den Packlisten steht.
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| Päuschen nach dem Lille Belt |
Später wird mich ein Freund fragen, wie um Himmels Willen wir es schaffen konnten, von Hamburg bis Malmö derart lange zu brauchen...Neumünster ist ein Teil der Antwort!
Die Kinder sind heute sehr brav und waren wir morgens noch überzeugt, die nächste Nacht auf dänischem Boden zu verbringen, so peilen wir ab Nachmittags doch eine späte Ankunft in Malmö an. Wir kommen gut voran, Mittagspause ist noch in Deutschland wieder an einem See, das Nachmittagseis gibt es dann schon in Dänemark, kurz hinter Lillebelt bei einem MacDoof (sorry Coco, der Boykott funktioniert noch nicht so ganz...) und eine letzte Abendessenspause legen wir hinter der wirklich beeindruckenden Fahrt über die Store Belt Brücke ein. Der Rastplatz bietet einen wirklich tollen Spielplatz, auf dem Luzi sich nochmal etwas austoben kann nach der vielen Sitzerei im Auto und auch Ferdi hat schon seinen Spass beim Schaukeln.
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| Store Belt |
Und dann kommen die letzten Kilometer bis Kopenhagen. Mich überkommt doch immer wieder ein eigenartiges Gefühl, wenn ich dort ankomme. Vor genau 10 Jahren im Juni war ich das erste Mal beruflich in Malmö und flog immer nach Kopenhagen, um dann mit dem Zug über die Öresundbrücke nach Schweden zu fahren. Ende August 2003 ging ich dann für 4 Monate beruflich nach Malmö und es war eine sehr, sehr schöne und für mich heilsame Zeit, in der mich das Skandinavienvirus endgültig erwischt hat.
Dieses Mal präsentiert sich die Brücke im Abendlicht mit einem beeindruckenden, riesengroßen Fast-Vollmond. Von links grüßt der Turning Torso, das Hochhaus, das vor 10 Jahren gerade gebaut wurde und von dem ich nur einen Steinwurf entfernt im neuen Viertel Västra Hamnen wohnte.
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| Öresundbrücke |
Wir fahren gleich weiter nach Lund und von da nach Södra Sandby zu einem sehr guten Freund und ehemaligen Kollegen wo wir gegen 22:30h nach fast 21h Fahrt seit Zankenhausen ankommen. Mittlerweile haben wir uns schon mehrmals gegenseitig besucht und auch heute gibt es einen Platz für unser rollendes zu Hause, ein kaltes Bier im Kühlschrank und einen Ratsch, bevor wir gegen 00:30h in die Koje fallen.
Vollmond über dem Öresund: klasse !
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