So richtig sonnig wollte es morgens noch nicht sein, die Vorhersage gelobte allerdings Besserung.
Von Vimmerby verabschiedeten wir uns heute, ich hatte noch kurz überlegt, Astrid Lindgrens Geburtshaus zu besichtigen, fand aber keine Mehrheit im Familienrat. Wir beschlossen, Richtung Westen zu den beiden größten Seen, Vättern und Vänern zu fahren. Unterwegs war Luzi mit uns begeistert am "Ich sehe was was Du nicht siehst" spielen, Ferdinand schlief eine ganze Weile und das Wetter wurde in der Tat besser. Wir rollten durch grüne, von Steinmäuerchen begrenzte Wiesen, zwischen denen immer wieder kleine Laubwäldchen standen, viele Birken voe allem. Ein falunrot leuchtender Hof mit den typischen weiß gestrichenen Fenstern und Giebeln nach dem anderen zierte die Landschaft, Kühe und Pferde grasten auf den Wiesen.
So kamen wir nach Husqvarna, schon einem Vorort von Jönkoping, der Stadt ganz im Süden des Vättern Sees. Kurze Abstimmung, ob wir uns Jönkoping ansehen wollen (hier wurde das Zündholz erfunden und es soll ein sehr nettes Museum dazu geben) oder den ortsansässigen IKEA durchstöbern sollen (einer der Gründer des Möbelhauses stammt aus der Sadt), aber letztlich lockte ein im Internet sehr angepriesener Campingplatz nahe des Tiveden Nationalparks, einem "Urwald" im Norden zwischen den großen Seen.
Daß dies eine weise Entscheidung war, wußten wir, als wir den letzten freien Stellplatz ergattert hatten und erst kurz zuvor noch österreichische Camper überholt hatten, die aller Wahrscheinlichkeit nach das gleiche wollten.
Der Platz gefiel uns sofort, mit Liebe zum Detail (sogar auf das Pissoirhäusl weist ein hübsches Holzschild hin), Blumen und - bisher noch auf keinem Platz gesehen - bunt gestreiften kleinen Teppichen in den Waschräumen, Rottöne bei den Damen, blau bei den Herren.
Wir wohnen hier direkt am Spielplatz, noch nicht einmal über einen Weg muß Luzi rüber. Und ca. 200m durch den Wald liegt der See "Unden", an diesem Abend ein abenteuerlicher weil wellengepeitschter, wild-schöner Anblick. Ein breiter Holzsteg ragt etwas in den See hinein und dort hatten unsere Kinder die größte Gaudi im Wind. Luzi konnte plötzlich wieder rennen und hat ihr wehes Knie vergessen.
Eine Hand voll Stellplätze liegen sogar unten am See und dort sind auch zwei feste Feuer- bzw. Grillplätze sowie eine rustikale Grillhütte. Ich glaub wir haben es gut getroffen hier!
Von Vimmerby verabschiedeten wir uns heute, ich hatte noch kurz überlegt, Astrid Lindgrens Geburtshaus zu besichtigen, fand aber keine Mehrheit im Familienrat. Wir beschlossen, Richtung Westen zu den beiden größten Seen, Vättern und Vänern zu fahren. Unterwegs war Luzi mit uns begeistert am "Ich sehe was was Du nicht siehst" spielen, Ferdinand schlief eine ganze Weile und das Wetter wurde in der Tat besser. Wir rollten durch grüne, von Steinmäuerchen begrenzte Wiesen, zwischen denen immer wieder kleine Laubwäldchen standen, viele Birken voe allem. Ein falunrot leuchtender Hof mit den typischen weiß gestrichenen Fenstern und Giebeln nach dem anderen zierte die Landschaft, Kühe und Pferde grasten auf den Wiesen.
So kamen wir nach Husqvarna, schon einem Vorort von Jönkoping, der Stadt ganz im Süden des Vättern Sees. Kurze Abstimmung, ob wir uns Jönkoping ansehen wollen (hier wurde das Zündholz erfunden und es soll ein sehr nettes Museum dazu geben) oder den ortsansässigen IKEA durchstöbern sollen (einer der Gründer des Möbelhauses stammt aus der Sadt), aber letztlich lockte ein im Internet sehr angepriesener Campingplatz nahe des Tiveden Nationalparks, einem "Urwald" im Norden zwischen den großen Seen.
Daß dies eine weise Entscheidung war, wußten wir, als wir den letzten freien Stellplatz ergattert hatten und erst kurz zuvor noch österreichische Camper überholt hatten, die aller Wahrscheinlichkeit nach das gleiche wollten.
Der Platz gefiel uns sofort, mit Liebe zum Detail (sogar auf das Pissoirhäusl weist ein hübsches Holzschild hin), Blumen und - bisher noch auf keinem Platz gesehen - bunt gestreiften kleinen Teppichen in den Waschräumen, Rottöne bei den Damen, blau bei den Herren.
Wir wohnen hier direkt am Spielplatz, noch nicht einmal über einen Weg muß Luzi rüber. Und ca. 200m durch den Wald liegt der See "Unden", an diesem Abend ein abenteuerlicher weil wellengepeitschter, wild-schöner Anblick. Ein breiter Holzsteg ragt etwas in den See hinein und dort hatten unsere Kinder die größte Gaudi im Wind. Luzi konnte plötzlich wieder rennen und hat ihr wehes Knie vergessen.
Eine Hand voll Stellplätze liegen sogar unten am See und dort sind auch zwei feste Feuer- bzw. Grillplätze sowie eine rustikale Grillhütte. Ich glaub wir haben es gut getroffen hier!


